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	<title>Evaporated &#187; Velsheda</title>
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	<description>Gestern war ich noch unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher...</description>
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		<title>Der Kanzelbauer</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 13:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Velsheda]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzelbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ziege]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der Recherchen für mein Buchprojekt bin ich heute auf einen interessanten Umstand gestoßen, welchen ich nachfolgend hier aufführen möchte. Im schönen Städtchen Jena, in welchem ja auch die Handlung meines Projekts beginnt gab und gibt es natürlich auch einige Kirchen und Kapellen. Eine davon steht im Ortsteil Ammerbach und soll aus dem 11. / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Recherchen für mein Buchprojekt bin ich heute auf einen interessanten Umstand gestoßen, welchen ich nachfolgend hier aufführen möchte.</p>
<p>Im schönen Städtchen Jena, in welchem ja auch die Handlung meines Projekts beginnt gab und gibt es natürlich auch einige Kirchen und Kapellen. Eine davon steht im Ortsteil Ammerbach und soll aus dem 11. / 12. Jahrhundert sein. Und in genau dieser Kapelle hat am 15. November 1745 ein gewisser Herr Johann Michael Ziege den Kanzelaltar aufgestellt.<br />
Quelle: Google Büchersuche, &#8220;Die Inschriften des Landkreises Jena&#8221; &#8211; bei Amazon für sagenhafte 89,90 EUR zu haben<br />
<a href="http://siggiziege.de/cm/wp-content/uploads/kanzelnachweis.jpg"><img class="size-full wp-image-392 aligncenter" title="kanzelnachweis" src="http://siggiziege.de/cm/wp-content/uploads/kanzelnachweis.jpg" alt="" width="600" height="98" /></a><br />
Nachdem das nun also raus ist, bedarf es der Abwägung, ob ich diese Person nicht in mein Buch bringen sollte, schließlich ist dies ein klanvoller Name und überhaupt mag ich den Kerl schon jetzt. Auf den ersten Blick gibt es allerings nicht viele weitere Hinweise auf den kühnen Kanzelbauer &#8211; aber dafür gibt es ja die Phantasie&#8230;</p>
<p>Weitere Infos zur Sache:<br />
<a title="Kapelle in Ammerbach (Jena)" href="http://www.kirchkreis-jena.de/region_sued/ammerbach.html">http://www.kirchkreis-jena.de/region_sued/ammerbach.html</a><br />
<a title="Google Büchersuche" href="http://books.google.de/books?id=_BEiM0P0lVAC&amp;pg=PA82&amp;lpg=PA82&amp;dq=johann+michael+ziege&amp;source=bl&amp;ots=wlID0bWClo&amp;sig=aeanltiOJHd0bsRNhlSAU2X7jLA&amp;hl=de&amp;ei=CTEHToKDAcbEsgasrMy0DA&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=3&amp;ved=0CCkQ6AEwAg#v=onepage&amp;q=johann%20michael%20ziege&amp;f=false" target="_blank">Google Bücher suche &#8211; Die Inschriften des Landkreises Jena</a></p>
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		<title>Die Macht der Taler</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 14:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Velsheda]]></category>
		<category><![CDATA[Buchprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ruttinier]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier noch ein kleiner, weiterer Auszug aus meiner Geschichte &#8211; Der böse Kardinal Ruttinier wirbt einen Söldner an. Ruttinier schüttete noch ein wenig Wein nach, während er beobachtete, wie der Söldnerhauptmann die Taler die vor ihm lagen wieder und wieder zählte. Er schien erstaunt, über die Menge an Geld. Tatsächlich hatte er bisher nur wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch ein kleiner, weiterer Auszug aus meiner Geschichte &#8211; Der böse Kardinal Ruttinier wirbt einen Söldner an.<span id="more-185"></span></p>
<blockquote><p>Ruttinier schüttete noch ein wenig Wein nach, während er beobachtete, wie der Söldnerhauptmann die Taler die vor ihm lagen wieder und wieder zählte. Er schien erstaunt, über die Menge an Geld. Tatsächlich hatte er bisher nur wenige Taler gesehen, geschweige denn sein eigen nennen können. Seinen Lohn erwirtschaftete er aus Gelegenheitsarbeiten, wenn er entweder irgendeines Bauern Feld zerstörte, oder Schiffe undicht machte oder auch schon einmal das ein oder andere Haus in Brand setzte.</p>
<p>Jetzt sollte er einen Menschen entführen. Es erschien ihm einfacher, jemandem einfach ein bisschen einen Dolch durch den Körper zu bohren, als diesen gefangen zu nehmen und zu transportieren. Überhaupt sah er keinen Sinn darin, jemanden, den man nicht mag, am Leben zu lassen, geschweige denn ihn noch näher an sich heran zu holen. Aber er war in der glücklichen Lage, dass nicht er Denken, sondern nur Handeln musste. Und das fiel ihm bei dem Anblick der Taler nicht sehr schwer.</p>
<p>Der Söldnerhauptmann leerte seinen Becher, nahm die Taler an sich und machte sich auf den Weg nach Jena. Nicht jedoch ohne vorher noch seine Männer aufzusammeln, die in verschiedenen Gasthäusern auf ihn warteten.</p>
<p>Kardinal Ruttinier indes trank den restlichen Wein und rief dann nach dem erstbesten Mädchen.</p></blockquote>
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		<title>Seide und andere Kostbarkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 21:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Velsheda]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Zeilen sind ein kleiner Auszug aus meiner Geschichte, an welcher ich zur Zeit mehr oder weniger fleißig schreibe. (Das Wetter zieht einen halt doch immer wieder an den Grill): Seide war schon immer seine große Leidenschaft. Sir Caidel betrachtete die Tücher mit liebevollem Blick, bevor er sie sanft aufnahm und zwischen seinen Händen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgenden Zeilen sind ein kleiner Auszug aus meiner Geschichte, an welcher ich zur Zeit mehr oder weniger fleißig schreibe. (Das Wetter zieht einen halt doch immer wieder an den Grill):<span id="more-174"></span></p>
<blockquote><p>Seide war schon immer seine große Leidenschaft.</p>
<p>Sir Caidel betrachtete die Tücher mit liebevollem Blick, bevor er sie sanft aufnahm und zwischen seinen Händen hin und her gleiten ließ. Er mochte dieses Gefühl von Reinheit und Überlegenheit sowie den Glanz dieses kostbaren Stoffs. 500 Taler hatte er für diese Lieferung bezahlt. Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht, als er sich ausrechnete, dass er mindestens 2000 Taler daran verdienen würde.</p>
<p>Dies war eine Menge Geld, wenn man bedenkt, dass zu dieser Zeit 12 Kg Brot oder 6 Kg Fleisch genau einen Taler kosteten. Ein Hemd, ein paar einfache Schuhe oder drei paar Wollsocken kosteten ebenfalls einen Taler. Doch obwohl Sir Caidel oft Dinge tat, die niemand, noch nicht einmal er selbst, verstand, so wäre es ihm niemals in den Sinn gekommen, 6000 paar Wollsocken von den verdienten Talern zu kaufen. Lieber gab er das Verdiente in guten Wein und köstliches Essen aus, oder gönnte sich einen weiteren Anzug.</p>
<p>Heute aber wollte er seinen Freund und Geschäftspartner Sir Siegbert mit einem Besuch im besten Freudenhaus der Stadt überraschen.</p>
<p>Beide waren ständig unterwegs, gönnten sich wenige Pausen und sannen nahezu stündlich daran, wie sie ihr Vermögen noch vergrößern konnten. Daher hatten sie nicht viel Zeit, um auf Brautschau zu gehen.</p>
<p>Das redeten sie sich zumindest immer ein. In Wahrheit waren sie beide einfach zu ungeschickt, was das Werben um Frauenherzen anging. In solchen Angelegenheiten würde ihnen nur allzu schnell klar werden, dass nicht immer alles planbar ist und berechnet werden kann. Das wussten die beiden, worauf sie diese Angelegenheiten mieden und sich auf das wesentliche Vergnügen in Freudenhäusern beschränkten.</p>
<p>Sir Caidel verschloss das Lager und machte sich sodann auf den Weg zu seinem Freund Sir Siegbert.</p></blockquote>
<p>Auf Meinungen zu dem Text bin ich gespannt. Anregungen und Kritik sind willkommen.</p>
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		<title>Sir Caidel</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Velsheda]]></category>

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		<description><![CDATA[Seide und alles was teuer ist, sind die Leidenschaften des Kaufmanns. Mit seinem Compagnon Sir Siegbert gründete er eine florierendes Handelsunternehmen und mehrte seine Taler wie andere ihre Flöhe. Sir Caidel ist ein Mann des Genusses, Wein und Weiber sind seine liebsten Laster, gespart wird er selten. Dadurch ist er bei den übrigen Mitbürgern hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seide und alles was teuer ist, sind die Leidenschaften des Kaufmanns. Mit seinem Compagnon Sir Siegbert gründete er eine florierendes Handelsunternehmen und mehrte seine Taler wie andere ihre Flöhe. Sir Caidel ist ein Mann des Genusses, Wein und Weiber sind seine liebsten Laster, gespart wird er selten. Dadurch ist er bei den übrigen Mitbürgern hoch im Kurs und nur zu verständlich ist es, wenn der Kardinal ihn loswerden will.<span id="more-161"></span></p>
<p>Pate für diesen Charakter steht Robert Keidel, der zwar (noch) kein Sir ist, aber sich mindestens wie einer verhält. Seit über 25 Jahre, also ein viertel Jahrhundert, steht er mir wenn es darauf ankommt mit Rat und Tat zu Seite.</p>
<p>Nicht wenige Künstler der damaligen Zeit buhlten um die Gunst, Sir Caidel zu porträtieren. Ein gewisser Alexis Shifferauh hat es dann zu diesem aussergewöhnlichen Bild geschafft:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-163" title="Sir Caidel" src="http://siggiziege.de/cm/wp-content/uploads/sircaidel_460.jpg" alt="Sir Caidel" width="460" height="625" /></p>
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		<title>Ruttinier</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 21:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Velsheda]]></category>
		<category><![CDATA[Buchprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rutte]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der bösartigsten, aber auch wichtigsten Charaktere in meinem Buchprojekt ist der durchtriebene Kardinal Ruttinier. Dieser ist sehr besorgt über seine Finanzen, der Ablasshandel läuft nicht mehr so gut und Schuld an dieser Misere haben ganz klar die protestantischen Kaufleute Sir Caidel und Sir Siegbert. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Kardinal, zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der bösartigsten, aber auch wichtigsten Charaktere in meinem Buchprojekt ist der durchtriebene Kardinal Ruttinier. Dieser ist sehr besorgt über seine Finanzen, der Ablasshandel läuft nicht mehr so gut und Schuld an dieser Misere haben ganz klar die protestantischen Kaufleute Sir Caidel und Sir Siegbert. <span id="more-149"></span>Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Kardinal, zwischen Wein und Frauen &#8211; ja, Kirchenregeln hin oder her &#8211; die beiden, aber wenigsten einen von ihnen, aus dem Weg haben will. Mit einem mehr oder weniger guten Plan scheint auch zunächst alles wie erwartet zu laufen&#8230;</p>
<p>Pate für diese Hauptfigur steht Peter Rutte, der alles andere als bösartig und durchtrieben ist. Dennoch muss einer ja der Bösewicht sein und diese Charakterrolle kann nicht jeder dahergelaufene Losverkäufer übernehmen.</p>
<p>Aus der Ahnengalerie der Ruttiniers konnte ich im übrigen folgende Malerei ergattern:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-150" title="Kardinal Ruttinier" src="http://siggiziege.de/cm/wp-content/uploads/ruttinier.jpg" alt="Kardinal Ruttinier" width="460" height="571" /></p>
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		<title>Projektinfos</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Velsheda]]></category>
		<category><![CDATA[Buchprojekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits vor kurzem angekündigt, möchte ich heute ein bisschen über meiner kommenden Geschichte berichten. Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendwann zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit sind die Kaufleute Sir Caidel und Sir Siegbert auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen Karriere und leider auch der Kirche ein dicker Dorn im Auge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits vor kurzem angekündigt, möchte ich heute ein bisschen über meiner kommenden Geschichte berichten.</p>
<p>Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendwann zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit sind die Kaufleute Sir Caidel und Sir Siegbert auf dem Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen Karriere und leider auch der Kirche ein dicker Dorn im Auge. <span id="more-140"></span>Aus diesem Grund wird Sir Caidel auch vom bösartigen Kardinal Ruttinier entführt und gefangen genommen. Doch Hilfe kommt zur rechten Zeit, ein bunter Haufen Charaktere (u.a. Hairry Hendrak, Lord Wienald und natürlich Sir Siegbert) macht sich auf den Weg, den Kaufmann zu befreien. Gemeinsam gelingt der Plan und alles wird gut. Oder vielleicht auch nicht&#8230;?</p>
<p>Die Charaktere beruhen, wie sollte es auch anders sein, auf natürlichen Personen. Ähnlichkeiten sind durchaus gewollt und beabsichtigt. Wer diese Personen sind, wird demnächst verraten.</p>
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