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	<title>Evaporated &#187; Meinung</title>
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	<description>Gestern war ich noch unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher...</description>
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		<title>Nicht mehr ganz dicht</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufatmen, zumindest vorerst. Seit gestern sieht es so aus, als ob die bundesweit umstrittene Regelung zur Kanalsanierung in NRW erst mal vom Tisch ist. Dies kündigte gestern jedenfalls Umweltminister Remmel (NRW) an. Dies bedeutet auch, dass die Hausbesitzer zunächst nicht gezwungen werden, enorme Summen für die Sanierung der auf ihrem Grundstück befindlichen Kanäle zu übernehmen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aufatmen, zumindest vorerst. Seit gestern sieht es so aus, als ob die bundesweit umstrittene Regelung zur Kanalsanierung in NRW erst mal vom Tisch ist. Dies kündigte gestern jedenfalls Umweltminister Remmel (NRW) an. Dies bedeutet auch, dass die Hausbesitzer zunächst nicht gezwungen werden, enorme Summen für die Sanierung der auf ihrem Grundstück befindlichen Kanäle zu übernehmen, denn diese Regelung war ja kurzzeitig in Kraft, und ist es in anderen Bundesländern immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-403"></span>Die geplante Aussetzung ist natürlich löblich, da durch die zwangsweise Durchsetzung solcher Vorschriften natürlich die übliche Beweislast umgekehrt wird, und nun der Betroffene beweisen muss, dass er unschuldig ist. Unschuldig im Sinne von, dass er entgegen der Grundsatzvermutung der Undichtigkeit doch noch ganz dicht ist. Verwunderlich ist einerseits, dass hier die Politik wohl mehr auf die Stimme des Volkes gehört hat, als die der Wirtschaftslobby. Denn klar dürfte sein, dass solche Vorschriften eine ganze Branche bundesweit saniert hätten. Dies wird insbesondere schon dadurch deutlich, dass bereits kurz nach bekannt werden der Kehrtwende die ersten Stimmen mehren, welch fatale Folgen dies für die Wirtschaft haben wird. So stellte Gerhart Treutlein, Geschäftsführer des Verbandes der Rohr- und Kanaltechnik-Unternehmen, gestern nun verärgert fest, dass es tausende Arbeitslose geben wird. Schließlich hätten die Firmen der Politikbeständigkeit vertraut und bereits etliche neue Maschinen angeschafft und Personal eingestellt und ausgebildet. Interessant ist der Hinweis auf das große Vertrauen in die Politikbeständigkeit. Ich bin da ganz ehrlich: Wer in den letzten 10 Jahren irgendwie Vertrauen in die Beständigkeit von Politik und deren Entscheidungen gefasst hat, sollte lieber kein Unternehmen führen und für irgendwelcher Leute Einkommen verantwortlich, geschweige denn der Vorsitzende von allen zusammen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Verwunderlich ist aber noch etwas ganz anderes. Eigentlich reichen vage Vermutungen aus, der Staat könnte planen, irgendwie Zwang gegen den Bürger auszuüben oder ihn gar irgendwie prüfen oder gar überwachen lassen, und dies aus rein gefahrenabwehrenden Gründen. Schon das Wort Gefahrenabwehr, begreifen viele als Affront des Staates gegen die Grundrechte der Bürger. Die vielen Blogbeiträge und Kommentare in den solchen belehren den Leser andauernd, dass Gesetze zur Gefahrenabwehr nur ein Haufen Gummiparagrafen sind, um den wahren Helden dieses Landes auf die Füße zu treten. Manche sind verwundert, dass es so etwas überhaupt geben kann, in einem Rechtsstaat wie Deutschland. Schämen soll sie sich, die Merkel, ja schämen. Denn weder den Politikern, noch den Organen wie zum Beispiel der Polizei, kann man trauen. Ordnungsämter gehen gar nicht, da sitzen sowieso nur Muttersöhnchen und solche, die sonst nirgends etwas zu sagen haben. Erst vor kurzem wurde wieder deutschlandweit über die Festsetzung von freien Journalisten von ebenso freien Journalisten berichtet, die friedlich im Wendland ihren Podcast abhielten. Unverschämt. Weniger laut zur Sprache kommt, dass dies keine Journalisten waren, sondern Aktivisten, die über ihren Äther Informationen zur Einsatzlage der Polizei an die vor Ort Blockierenden gaben. Hier waren genauso wenig Journalisten am Werk, wie ich ein Taxifahrer bin, wenn ich einen Bekannten zum Bahnhof bringe oder wie ich ein Geldtransporter wäre, würde ich mir anvertrautes Bargeld zur Einzahlung bringen. Handeln wie privat, Rechte haben wollen wie Institutionen. Ein altbekannter Hut, liebe Leute, und deswegen auch nicht mehr weiter diskutiert an dieser Stelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch wo waren die vielen Aktivisten und Blogger und neuen Medien als es dem Bürger deutschlandweit an den Kragen gehen sollte? Als dieser Dinge zwangsweise überprüfen lassen sollte, für deren etwaigen Schaden an Dritten er versichert ist. Als es eine große Lobby geschafft hat, aus einer Bestimmung die verhindern soll, dass ungefiltertes Abwasser ins Grundwasser gelangt, gleich einen Zwang zur Prüfung der Kanalanlagen zu basteln, unabhängig vom Alter des Kanals. Hier wurde eine gefahrendabwehrende Maßnahme beschlossen, die den Bürger schon stark bedrängt hätte. Doch von lautstarkem Widerstand in den neuen Medien wie Podcasts und Weblogs keine Spur. Kein Sascha Lobo, der den Lobbyzusammenhang erklärt, kein Sixtus oder Meinungsgleiche in Sicht. Wo waren die ewigen Wiederholungen der Nachdenkseiten (nachdenkseiten.de) zum Thema, und wo zum Teufel waren eigentlich Bosbach, Ströbele und Roth?</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Abwesenheit kann eigentlich nur bedeuten, dass die wirklichen Nöte der Bürger, die, die sie unmittelbar treffen und zu Kopfschmerzen zwingen, gar nicht interessieren. Es lässt sie völlig kalt, dass ein älteres Ehepaar die Kosten nicht zahlen kann, und daraufhin gleich ihr ganzes Haus verkauft. Es interessiert sie eigentlich nur ihr eigener Mist. Und das ist dann aber wieder ein bisschen schade. Denn in Zeiten, wo die neuen Medien immer wichtiger werden, wächst auch die Verantwortung derer, die sie beherrschen und nutzen. Es wäre schlichtweg falsch zu behaupten, dass Sascha Lobo nicht Großes geleistet hat, er hat die neuen Medien und Social Network in Deutschland erst richtig populär gemacht. Doch offensichtlich ist er kein Hausbesitzer.<br />
Mittlerweile muss das Feld erweitert werden. Es reicht nicht mehr aus, nur noch über Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung zu reden. Es ist wichtig, dass tatsächliche Lebenssituationen problematisiert und angesprochen werden. Denn die Feuilletons und Kommentare der Tageszeitungen verlieren ihre Leserschaft, zumindest offline. Umso deutlicher wird daher auch das Fehlen von spartenübergreifendem Wissen in den einschlägigen Blogs vermisst. Bei Facebook findet sich keine Anti-Dichtigkeitsprüfungsseite, und das obwohl sicherlich mehr Leute tatsächlich betroffen sind, als Guttenberg Fans nach der Plagiatsaffäre ihren Helden genau dort verteidigten.<br />
Die digitale Bohéme hat eine Verantwortung, die sie sich kaum noch entziehen kann. Am Beispiel der Dichtigkeitsprüfung, auch Kanal-TÜV genannt, konnte man sehen, dass dies noch nicht überall so angekommen ist. Schade eigentlich…</p>
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		<title>Einspruch: Spekulation</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 10:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[lawblog]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiwillkür]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Vetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Streng nach der Ansicht „Erst kommt das Lob, und dann der Tadel“ möchte ich die folgenden Zeilen aufbauen. Ob das eine gute Wahl ist, sollen andere beurteilen. Zunächst darf festgestellt werden, dass ich ein stiller Befürworter von Herrn Udo Vetter bin. Richtig, dass ist dieser Rechtsanwalt, mit eigener Website, einem schicken Google+ Profil und seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streng nach der Ansicht „Erst kommt das Lob, und dann der Tadel“  möchte ich die folgenden Zeilen aufbauen. Ob das eine gute Wahl ist,  sollen andere beurteilen.</p>
<p>Zunächst darf festgestellt werden, dass ich ein stiller Befürworter von Herrn Udo Vetter bin.</p>
<p>Richtig,  dass ist dieser Rechtsanwalt, mit eigener Website, einem schicken  Google+ Profil und seit einiger Zeit auch einem Grimme Online Award.  Bereits seit einigen Jahren lese ich hin und wieder auf seiner Website  das Neueste aus dem vielschichtigen deutschen Recht. Herr Vetter  berichtet teils von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen rund um seinen  Beruf, teilweise linkt er aber auch auf aktuelle Urteile zu den  verschiedensten Bereichen. An sich also eine gute Mischung, sollte man  meinen. Dennoch habe ich in letzter Zeit den Eindruck gewonnen, Herr  Vetter  ist nicht nur ein leiser Gegner der Deutschen Polizei, sondern  unterstellt dieser auch laut und für jeden leserlich eine stetige  Arroganz, Überheblichkeit, Dummheit und Brutalität.</p>
<p>Aufgefallen  ist mir dies, als ich die letzten Texte auf seiner Website gelesen habe.  Dort ist z.B. in einem Fall die Rede vom willkürlichen Opfer, seinem  Mandaten. Dieser, dies gibt Vetter zu Beginn kurz an, sei sicher kein  Unschuldslamm, aber dennoch hier Opfer einer riesigen, unfassbaren  Schweinerei geworden. Im vorliegenden Fall ging es um eine Blutprobe,  die dem Mandanten abgenommen werden sollte, worauf dieser sich mit  Händen und Füssen, also Schlägen und Tritten gegen die Eingesetzten  Beamten wehrte. Herr Vetter schreibt zunächst, dass die Unrechtmäßigkeit  der Maßnahme den Beamten egal sei. Woher er das weiß, weiß niemand  sonst. „Sie riefen lediglich die Staatsanwaltschaft an“ lässt er  verlauten, dass dies ein übliches Prozedere ist verschweigt er leider.   Später unterstellt er den Beamten, bei „passender Gelegenheit den  Durchmarsch auf rustikale Art“, ohne jemals mit den eingesetzten Beamten  gesprochen zu haben.</p>
<p>Dass der geschilderte Sachverhalt eine  unrechtmäßige Handlung der Beamten beinhaltet, ist eigentlich nicht  streitbar, und völlig richtig. Doch anstatt, dies lediglich  festzustellen und zu informieren, beflügeln die dauernden Spitzen  natürlich die Kommentatoren.</p>
<p>In einem anderen Beitrag ging es um  einen Mandanten, den mal des Aufnehmen oder Benutzen eines Mobiltelefons  während der Fahrt vorwarf. Auch hier kann Herr Vetter es sich nicht  verkneifen, festzuhalten, dass die Beamten den Sachverhalt „stolz“  verkündeten, obwohl dieser zu Papier gebracht vorlag und wenig Einsicht  in Gemütszustände gab. Auch erfreut er sich darüber, dass die Einlassung  seines Mandanten vor Ort ebenfalls in der Anzeige auftauchte, was in  den Augen von Herr Vetter scheinbar eine Seltenheit, in der Wirklichkeit  aber grundsätzlich immer der Fall ist. Am Ende dann bemerkt er noch,  dass das Urteil des Richters, die gezielte Überwachung nicht als per se  Maßnahme zu begreifen, ein richtiges Signal sei, dessen Verständnis bei  der Polizei allerding mehr als „fraglich“ ist. Wieso eigentlich. Sind  Polizeibeamte nicht in der Lage, Dinge zu begreifen?</p>
<p>Einem anderen  Beitrag zu folge suchen sich Polizeibeamten immer einen aus, der  „klaglos kuscht“. Und auch hier werden nicht das bloße Handeln von  Beamten, sondern immer noch der Hintergründe, Gedanken und Meinungen dem  Leser aufgetischt. Doch auch dies kann nur reine Spekulation sein, oder?</p>
<p>Warum mich diese Sache so ärgert, könnte man,  ja sollte man auch fragen, denn sonst würde ich hier keine Antwort mehr  liefern. Dies tue ich aber gerne und daher folgt diese auch auf dem so  genannten Fuße.</p>
<p>Da ich eigentlich immer auch die Kommentare zu den  Beiträgen des Herr Vetter lese, fällt mir auf, dass die Leser die auch  etwas kommentieren, zu einem hohen zweistelligen Prozentsatz zu  rechtlich unaufgeklärten Personen gehören. Diese Kommentatoren haben oft  noch nicht einmal so genanntes „gefährliches Halbwissen“, sondern sind  gänzlich abgeschnitten von logischen Überlegungen und beurteilen  Sachverhalte, die sie aus dem U-Boot gesehen haben.</p>
<p>Und genau  darin sehe ich die Gefahr: Leute lesen nicht nur Sachverhalte, die mit  Ausnahme der ständigen Negativbetrachtung von Polizei, reale  Geschehnisse und somit Bestandteil unseres täglichen Lebens sind.  Sondern finden eine Plattform vor, auf der sie hemmungs- und ahnungslos  kommentieren und Halbwahrheiten präsentieren und bestätigen dürfen.</p>
<p>Ohne  rechtliche Aufklärung vom Experten führt dies am Ende womöglich aber  dazu, dass in jeder beliebigen Einsatzsituation der Bürger sich  ungerecht, ja geradezu menschenverachtend behandelt fühlt. Sein großes  Misstrauen in die Justiz bringt ihn dann dazu, selbst zu Handeln und  Maßnahmen von Beamten, seien diese von Polizei, oder Ordnungsamt oder  Finanzamt, anzuzweifeln und sich gewaltsam vor Ort zu Wehr zu setzen.  Die Aussage ist nicht: Fehler passieren überall – sondern: Fehler  passieren immer bei der Polizei, denn die ist dumm und rücksichtslos.</p>
<p>Der  Eindruck, dass die Leser von Herrn Vetter meist mehr an Sensation und  dem Beschimpfen von Ordnungshütern, als an rechtlicher Problematik und  spannenden Entscheidungen interessiert sind, spiegelt sich auch in den  Flattr Statistiken wieder.</p>
<p>Während Urteile über Ladenschlusszeiten  von Automaten-Filmverleihstationen oder die Absetzbarkeit von  Ausbildungskosten lediglich 9 bzw. 7 Flattr-Klicks brachten, sind Texte  über Polizeigewalt und –willkür stets mit bis zu 30 Flattr-Klicks  bewertet und belohnt.</p>
<p>Der letzte,  von mir eben  aufgeführte Umstand könnte erklären, wieso Herr Vetter, den ich für  einem aufgeklärten und klugen Mann halte, so schreibt, wie er schreibt.  Er möchte womöglich einfach die Leserschaft begeistern und befriedigen.  Wichtige und sachliche Infos für Interessierte, Erniedrigungs- und  Vorverurteilungsstoff für die Sensationsgeilen. Schon die römischen  Herrscher wussten um das Prinzip der Massenbefriedigung und lieferten  die Spiele. Bleibt abzuwarten, ob dies nur eine flüchtige, und daher  nicht haltbare Beobachtung ist. Aber auch dass, sollen lieber andere  beurteilen.</p>
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		<title>michaelziege.de online</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 08:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[michaelziege.de]]></category>
		<category><![CDATA[website]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es kann nur einen geben!&#8221; &#8211; ist ein bereits viel zitierter Ausspruch, dessen Quelle mir nicht bekannt, aber dessen Bedeutung mir umso klarer ist. Es bedeutet: Es kann nur einen geben! Und daher ist es auch nur verständlich, dass ich die schon lange schlafende Domain michaelziege.de endlich mal mit Inhalt gefüllt habe. Denn die immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es kann nur einen geben!&#8221; &#8211; ist ein bereits viel zitierter Ausspruch, dessen Quelle mir nicht bekannt, aber dessen Bedeutung mir umso klarer ist. Es bedeutet: Es kann nur einen geben!</p>
<p>Und daher ist es auch nur verständlich, dass ich die schon lange schlafende Domain <a title="michaelziege.de" href="http://michaelziege.de/cm" target="_blank">michaelziege.de</a> endlich mal mit Inhalt gefüllt habe. Denn die immer mehr werdenden Fakes (z.B. michael-ziege.de, Mitglied der JuSos (SPD) in Neuss) verwirren die Leute.<br />
Diese erwarten erstklassige Unterhaltung und Information, bestätigt von <a title="platschhonk.de" href="http://platschhonk.de" target="_blank">Platschhonk</a>, DEM Podcast rund um Übach-Palenberg und die Region, und nicht die Meinungen von jemandem, der zwar vorgibt Politik zu machen, dessen letzten sechs! Beiträge auf der Website aber vom Eurovision Song Contest handeln.</p>
<p>Apropos Handeln: Das habe ich getan und nun heißt es: <a title="michaelziege.de" href="http://michaelziege.de" target="_blank">michaelziege.de</a> &#8211; hingehen und geniessen.</p>
<p>Beste Grüße, euer Siggiziege</p>
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		<title>Rücktritt &#8211; Jetzt aber mal wirklich</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 13:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man die letzten Tage Nachrichten sah, Zeitung las, oder sich in den vielen vielen Weblogs umsah, dann beherrschte ganz klar unser Verteidigungsminister K.T. zu Guttenberg die Inhalte. Und dies ist auch gut so, denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in dieser Sache Aufklärung geboten ist. Da ich aber weder seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn man die letzten Tage Nachrichten sah, Zeitung las, oder sich in den vielen vielen Weblogs umsah, dann beherrschte ganz klar unser Verteidigungsminister K.T. zu Guttenberg die Inhalte. Und dies ist auch gut so, denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in dieser Sache Aufklärung geboten ist. Da ich aber weder seine Dissertation gelesen, noch sonstige bedeutende Ansichten zur Sache beizutragen habe, verzichte ich bewusst noch etwas zu diesem Thema zu schreiben. Das ist auch nicht mehr nötig, die beiden &#8220;Lager&#8221; der Pro und Contras sind gut gerüstet und es geht wild her, in den Kommentaren der Blogs und Nachrichtenmagazinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch ist dieser Text hier nicht zu Ende, denn nun kommt mein eigentliches Anliegen:</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kam auch in der aktuellen zu Guttenberg Debatte mehrfach die Forderung nach einem Rücktritt auf. Sicherlich sogar zu Recht. Doch die Forderung nach Rücktritt hat in den letzten Jahren zunehmends an Bedeutung verloren. Ständig schreit irgendwer nach Rücktritt. Kaum ein Tag, an dem nicht ein Politiker A etwas sagt, der B dann völlig entrüstet eine Entschuldigung fordert, und der C sofort nach Rücktritt ruft, was von D, einem Mitstreiter von A, natürlich als völlig lächerlich und überzogen abgewiesen wird.<br />
Rücktrittsforderungen sind so permanent und häufig geworden, dass sie an Ihrer Aussagekraft verloren haben. Das Problem ist nämlich, dass ich tatsächlich mehrfach die Woche solche Forderungen im Radio höre. Zeitungsartikel und Kommentare nicht mitgezählt. NRW-Finanzminister legt möglicherweise einen Verfassungswidrigen Haushalt vor und zaubert dann doch noch 1.000 Millionen (1. Mrd) aus dem Hut? &#8211; ganz klar: Rücktritt. Ist er weg? Nein, er ist immer noch da. Doch die Rufe nach einem Rücktritt waren laut. Zu hohe Dioxin Belastung in Eiern? Ganz klar, hier muss irgendwer zurücktreten. Am besten bevor man weiß, wie genau es dazu kam. Ist keiner unmittelbar greifbar, oder einfach nicht bekannt genug, dann muss eben ein Minister(in) weg. Rücktritt bitte. Sagt irgendwer dass man den Eindruck gewinnen könnte, dass die Israelis auch nicht immer nur ganz im Sinner der Menschenrechte unterwegs sind, dann muss er sich sofort bei allen Leuten entschuldigen die bei M.Friedmann im Adressbuch stehen und dann zurücktreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wirklich schade, dass immerzu direkt dieser Schritt eingefordert wird &#8211; meist bevor die Sache auch nur annähernd geklärt ist. So kommt es dann auch oft, dass die Minister einfach doch nicht zurücktreten, weil es sich eben anders darstellt oder aber, weil sie gerne weiter Minister wären &#8211; was sicherlich häufig der Fall ist. Eine Forderung nach Rücktritt wird so immer mehr zur Floskel, etwas, was man unbedingt noch sagen muss, damit überhaupt wer zuhört.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich vermisse den Druck, den eine solche Forderung nach sich ziehen sollte. Aber dieser Druck kann nur entstehen, wenn man etwas bedachter mit solchen Forderungen umgeht. So sollte man es auch mit Komplimenten oder Liebesbekundungen halten.<br />
Und eben gerade weil im vorliegenden Fall ein Rücktritt sogar angemessen wäre, ist es Schade, dass diese Forderung so wenig Kraft hat.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">(Artikelbild: Bundesregierung)</p>
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		<title>Elf Minuten</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 15:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Elf Minuten! Elf Minuten habe ich heute morgen aus meiner Einfahrt bis zum vereinbarten Treffpunkt mit meiner Fahrgemeinschaft benötigt. Das sind 6 Minuten mehr als die durchschnittliche Fahrdauer, und damit mehr als die doppelte Fahrzeit. Wahnsinn. Alles wegen ein bisschen Schnee und etlichen Angstschleichern, die Schnee offenbar für eine teuflische und todbringende Masse halten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elf Minuten! Elf Minuten habe ich heute morgen aus meiner Einfahrt bis zum vereinbarten Treffpunkt mit meiner Fahrgemeinschaft benötigt. Das sind 6 Minuten mehr als die durchschnittliche Fahrdauer, und damit mehr als die doppelte Fahrzeit. Wahnsinn. Alles wegen ein bisschen Schnee und etlichen Angstschleichern, die Schnee offenbar für eine teuflische und todbringende Masse halten, die jederzeit und unvermittelt ihr Vehikel ergreift und gegen den nächsten Baum schleudert. Es ist furchtbar. Und da es zu kalt war, um das Fenster herunter zu lassen, konnte auch niemand meine wütenden Flüche und berechtigten Schmähworte vernehmen, die ich an die Bremser richtete.<span id="more-289"></span>Aber egal. Nun möchte ich den Fokus auf eine neue Debatte lenken, von der ich erst heute morgen im Radio so richtig Kenntnis genommen habe.</p>
<p>Zur Zeit gibt es ja mal wieder ordentlich Zünd- und Gesprächsstoff, um von wirklich wichtigen Themen abzulenken. Auslöser hierfür ist unser Verteidigungsminister zu Guttenberg, der nicht nur zum siebten mal seit Amtsantritt nach Afghanistan reiste, sondern dieses Mal auch seine Frau und Johannes B. Kerner mitgenommen hat.</p>
<p>Für die Opposition natürlich ein riesen großer Skandal. Sigmar Gabriel hält diesen Auftritt dann auch nicht nur für unangemessen, sondern für „vollkommen unangemessen“. Claudia Roth möchte es auf den Punkt bringen und nannte den Besuch „plumpe Eigen-PR“. Synonyme für Plump sind zum Beispiel „grob, schwerfällig, ungelenk, beleibt, üppig, massig, schwer“ aber auch „grob, bäurisch, derb, taktlos“ – die Liste ist noch erweiterbar. Alles Adjektive, mit denen manch einer auch die Person Claudia Roth beschreiben würde. Man kann hier schon erahnen, „die Grenzen sind fließend“.</p>
<p>Ähnlich lang wie die Aufzählung der Synonyme für <em>Plump</em> ist die Liste der Oppositionspolitiker, die nun auf den im Volk bisher durchaus beliebten Politiker zu Guttenberg schimpfen. Daher möchte ich den Text an dieser Stelle nicht weiter mit Zitaten von allerlei Politikern füllen, sondern mit eben meiner Meinung zu dieser Debatte.</p>
<p>Ich finde es schon ein bisschen erschreckend, dass in Zeiten der so genannten Euro Krise, scheinbar nicht weichenden Bildungsproblemen im eigenen Land, der Überschuldung von Kommunen und etlichen weiteren Problemen, das Tagesthema die Dienstreise unseres Verteidigungsministers ist. Anstatt sich als zusammen zu setzten und Lösungen zu erarbeiten, bleibt immer genug Zeit vor Mikrofone und Kameras zu treten und Statements abzugeben. Da wird einem Politiker, einem Minister nun also vorgeworfen, dass er „sich in Szene“ setzt, und das auch noch bei der Arbeit. Dazu kann ich sagen, dass es mir mehr als Recht ist, den Minister bei der Arbeit, als beim Limbotanzen zu sehen. Immerhin ist er nicht auf die Malediven geflogen, sondern eben nach Afghanistan. Da wollte er unsere Truppen besuchen, so wie er es von Beginn seiner Amtszeit an angekündigt hatte. Kurz vor Weihnachten nun, ein christliches Fest was hierzulande stets im Kreise der Familie gefeiert wird, und an welchem Tag die Geschäfte auch schon gerne mal etwas früher schließen, obwohl gar kein Feiertag ist, da fliegt der Minister wieder hin zu unseren Truppen und wünscht Ihnen frohe Weihnachten. Doch dieses Mal nimmt er seine Gattin mit. Aber auch das halte ich für völlig unproblematisch. Wieso eigentlich glaubt denn kaum einer an die Aussage des Ministers, dass er mit diesem Besuch im  Beisein seiner Frau die Soldaten zur Weihnachtszeit besonders würdigen möchte. Alleine war er schon sechsmal da. Das haut also keinen mehr so richtig vom Hocker. Zur Weihnachtszeit, wo die Soldaten vor Ort eben nicht bei ihrer Familie sein können, da kommt der Minister und demonstriert, das Afghanistan nicht nur Pflichttermin, sondern eine Aufgabe ist. Um zu demonstrieren, dass es eine Aufgabe für Alle ist, hätte zu Guttenberg freilich auch einfach irgendjemanden von der Straße pflücken und in sein Flugzeug zerren können – doch ich kann es ihm einfach nicht verübeln dass er stattdessen eine Vertraute mitgenommen hat – seine Frau. Deutlich ist aber geworden, dass diese Sache nicht nur den Verteidigungsminister angeht – sondern eben alle Bürger der Bundesrepublik, für welche die Soldaten vor Ort nun mal kämpfen. Ob von der Mehrheit gewollt oder nicht hatte bei der Verschickung der Truppen an diesen Ort ja auch nicht interessiert.</p>
<p>Und wenn dies doch nicht seine Absicht war? Wenn er nun einfach seine Frau mitgenommen hat, weil es ihm irgendwie nutzen könnte? Dann ist auch das einfach so hinzunehmen und als politischen „Schachzug“ zu werten. Ein solches Vorgehen ist nur zu politisch und gehört eben einfach dazu. Wir haben es in den letzten Jahren nie anders gesehen.</p>
<p>Da setzten sich Politiker ganz vorne bei Sitzblockaden nieder um ihre Volkesnähe zu demonstrieren. Da erklärt uns Frau von der Leyen das Internet, um dann bei Nachfragen von Journalisten nicht zu wissen, was denn ein Browser sei. Immer wieder wird an das Volk und ihre Nöte und Ängste appelliert, versucht sich in Szene zu setzen. Wer kennt nicht die tausenden Bilder von Politikern, und anderen Selbstdarstellern, mit ausgehungerten Kindern auf dem Arm? Und abgesehen davon, dass ausgehungerte Kinder in der Regel leichter zu tragen sind als diejenigen, die man als adipös bezeichnen muss, gibt es wohl kaum einen anderen Grund als das sich selbst in positives Licht rücken.</p>
<p>Und da mittlerweile wohl der größte Teil unserer Bevölkerung lieber Fern sieht, als eine Zeitung zu lesen ist es doch nur klar und verständlich, dass ein Fernsehteam mitreist, und keine Journalisten der Printmedien. Diese wiederum sind nun natürlich besonders sauer, dass sie nicht selbst mit durften und müssen ein bisschen schimpfen. Aber auch das ist Alltag und verständlich und bedarf daher keiner gesonderten Aufmerksamkeit.</p>
<p>Wirklich ärgerlich ist wahrlich nur das Verhalten derer, die selbst von Manipulation leben und sich nun als mahnende Instanzen sehen. Schade Opposition, hier wurde die Chance vertan mit Inhalten und Lösungen die Regierung in die Enge zu treiben, anstatt sich wie immer entrüstet von jeglicher Handlung derer zu zeigen, die tatsächlich ihren Job machen.</p>
<p>Wünschenswert wäre auch, wenn die Kehrdienste dieser Kommungen, durch welche ich zur Feierabendzeit durchfahren muss, ihren Job machen. Ich hoffe auf Schneefreie Wege, damit die Angstschleicher wenigstens Schritttempo fahren können.</p>
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		<title>Weitersteigerinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 19:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Durchaus interessant ist ein Artikel, den ich heute auf den Internetseiten der Grünen Jugend entdeckt habe. Dort wird von einem Seminar berichtet, welches sich offenbar nur an Damen richtet, und dort kommt es auch zu der schönen Bildunterschrift &#8220;Die Teilnehmerinnen des Weitersteigerinnenseminars&#8220;. Die Frage, was genau &#8220;Weitersteigerinnen&#8221; sind, wird in dem Text leider nicht beantwortet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durchaus interessant ist ein Artikel, den ich heute auf den Internetseiten der Grünen Jugend entdeckt habe. Dort wird von einem Seminar berichtet, welches sich offenbar nur an Damen richtet, und dort kommt es auch zu der schönen Bildunterschrift &#8220;<em>Die Teilnehmerinnen des Weitersteigerinnenseminars</em>&#8220;.</p>
<p>Die Frage, was genau &#8220;Weitersteigerinnen&#8221; sind, wird in dem Text leider nicht beantwortet. Der Autor (vermutlich eine Autorin) des Textes ist leider nicht angegeben, sonst hätte man ihn eventuell kontaktieren können. Wikipedia weiß ebensowenig eine Antwort wie Google, letzteres hat aber immerhin eine Seite indiziert, aus welcher ein Zusammenhang mit anderen Wörtern eine Bedeutung des Wortes zulässt. Hier wird nämlich von &#8220;Einsteigerinnen, Weitersteigerinnen und Fortgeschrittene&#8221; <a title="uni-protokolle.de" href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/57106/" target="_self">(uni-protokolle.de)</a> gesprochen.</p>
<p><span id="more-253"></span></p>
<p>Wirklich interessant ist aber, wie hier Einfluss auf die Sprache genommen wird. Das ehrenwerte Motiv der Gleichberechtigung belastet die Sprache hier aber derart, dass sie albern und umständlich wirkt. Gerade die Aufzählung von uni-protokolle.de zeigt, dass nicht jedem maskulinem Wort einfach ein &#8220;-Innen&#8221; angehängt werden kann, um es weiblich zu machen. Bei &#8220;Fortgeschrittene&#8221; gibt nur der Artikel Auskunft über das Geschlecht der Personen, bei der Mehrzahl &#8211; &#8220;die Fortgeschrittenen&#8221; &#8211; ist der Artikel zwar &#8220;nur&#8221; weiblich, umfasst aber alle Geschlechter. Und so ist es auch sinnvoll.</p>
<p>Wenn Frauen Briefe schreiben, dann dürfen Sie ruhig auch Absender sein, und müssen nicht zwingend <em>Absenderinnen</em> genannt werden. Denn wer diese Art von Sprech- und Schreibweise fordert, der müsste z.B. auch den Begriff &#8220;<em>Sündenziege</em>&#8221; für weibliche Sündenböcke fordern. Aber wer möchte sich derart lächerlich machen?</p>
<p>Wo sind eigentlich die Männer, die ihrerseits Gleichberechtigung in der Sprache fordert? Wie nämlich soll denn eine männliche Schlange heißen? Der <em>Schlang</em>? Der <em>Schlangerich</em>? Und wo bleiben bei den <em>Geschwistern</em> eigentlich die Brüder? Nein, solche Gedanken sollte man sich nicht machen. Wieder mehr Inhalt bitte!</p>
<p>Das Seminar an sich, um nocheinmal auf meine einleitenden Worte zurück zu kommen, ist eine gute Sache um Sprach- und Sprecherziehung von jungen Menschen zu fördern, Reden vor Publikum zu üben und überhaupt ist es ein gutes Training selbstbewusst anderen Menschen gegenüber zu treten. Daher sollten demnächst auch männliche Teilnehmer eingeladen werden. Außerdem möchte ich an dieser Stelle noch eine Person zu diesem Seminar einladen, die es besonders nötig hat: Franziska Drohsel</p>
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		<title>Rücktritt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich heute aus den Medien entnehme ist Horst Köhler heute von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetreten. Nach Koch ist dies nun der zweite Politiker, der in kurzer Zeit sein Amt niederlegt, wenn auch aus anderen Interessen. Da bleibt für mich die Frage, wieso treten eigentlich immer nur die Leute zurück, von denen ich mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich heute aus den Medien entnehme ist Horst Köhler heute von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetreten. Nach Koch ist dies nun der zweite Politiker, der in kurzer Zeit sein Amt niederlegt, wenn auch aus anderen Interessen. Da bleibt für mich die Frage, wieso treten eigentlich immer nur die Leute zurück, von denen ich mir wünschen würde, sie würden es doch noch ein bisschen länger aushalten. Ein Rücktritt sollte eigentlich immer, außer wenn er aus gesundheitlichen Gründen unvermeidbar ist, dazu dienen, fähigeren Menschen den Weg für ein Amt freizumachen. Niemals sollte ein Rücktritt jedoch dazu genutzt werden, jemanden zu verletzen, auch wenn dieser einen zuvor bereits getreten hat. Aber das ist ein anderes Thema, welches immer wieder von der Rechtsprechung behandelt wird, und daher hier jetzt nicht meine Aufmerksamkeit finden wird.<span id="more-248"></span></p>
<p>Köhler jedenfalls sollte noch bleiben. Denn die Alternativen bewegen sich zwischen offensichtlich rar gesäht und nicht vorhanden.</p>
<p>Wirklich ärgerlich ist jedoch, dass diejenigen, die ihren Rücktritt längst hätten erklären müssen, immer noch im Amt <span style="text-decoration: line-through;">und Würden</span> sind. Daher habe ich hier meine persönliche Rücktrittsliste erstellt, auf der alle Personen aufgeführt sind, deren Rücktritt längst überfällig ist.</p>
<ul>
<li><strong>Webmaster der ABP Übach-Palenberg</strong> (Nicht nur, dass er überhaupt eine Hintergrundmelodie für eine politische Website benutzt ist anzuprangern, sondern auch die Melodie an sich. (Ein Lied von Super Mario (mario_elevator.mp3))</li>
<li><strong>Franziska Drohsel</strong> (Das Amt des Juso-Vorsitz leidet bedenklich durch ihre nervige Stimme und die unsinnigen Inhalte die sie plappert)</li>
<li><strong>Johannes B. Kerner</strong> (hat eigentlich nicht viel beigetragen zu sinnvollen TV-Inhalten in Deutschland, würdelos im inszenierten TV-Skandal um Eva Hermann)</li>
<li><strong>Krollekopp mit weißen Socken</strong> (dieser Mensch steht scheinbar ständig im Weg &#8211; daher bitte unbedingt zurücktreten!)</li>
</ul>
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		<title>Bürgerfreundliche CDU</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 18:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe es immer geahnt: Die CDU in Übach-Palenberg ist äußerst bürgerfreundlich! Wie ich darauf komme? Zunächst stellte ich heute fest, dass sie die Bürger nicht mit irgendwelchen langen Texten nervt. Löblich. Besser aber noch ist der kostenlose Bildschirmschoner mit News-Ticker. Oder etwa doch nicht? Was soll ich denn mit einem Bildschirmschoner der mit die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es immer geahnt: Die CDU in Übach-Palenberg ist äußerst bürgerfreundlich!<br />
Wie ich darauf komme? Zunächst stellte ich heute fest, dass sie die Bürger nicht mit irgendwelchen langen Texten nervt. Löblich. Besser aber noch ist der kostenlose Bildschirmschoner mit News-Ticker. Oder etwa doch nicht?<span id="more-244"></span></p>
<p>Was soll ich denn mit einem Bildschirmschoner der mit die neuesten Nachrichten anzeigt? Wenn ich themenbezogene Nachrichten gucken will, gehe ich auf die jeweilige Internetseite, sehe fern, höre Radio oder greife zu einer Zeitung. Manchmal gehen auch mehrere Dinge gleichzeitig. Aber ein Bildschirmschoner mit Newsticker ist völlig überflüssig! Denn der Schoner geht ja nur dann an, wenn ich eben <em>nicht </em>am PC sitze und daher <em>nicht</em> die News lesen kann. Manche nutzen den Schoner auch um private Inhalte vor Kollegen zu verbergen, auch eine sinnvolle Nutzung wie mir scheint, doch ob der Kollege anstatt meiner Geheimnisse dann auch mit den neuesten CDU News zufrieden ist, darf wenigstens angezweifelt werden.</p>
<p>Insgesamt ist mir aber aufgefallen, dass es zu jedem Webangebot unserer Lokalpolitiker ein wenig gesagt werden sollte, ich opfere mich gerne und werde die nächsten Tage eine umfassende Bestandsaufnahme liefern.</p>
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		<title>Alkoholverbot in der Bahn</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 11:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer eine Monatskarte hat, sollte besser nicht am Monatsanfang sterben&#8221; &#8211; diese durchaus kluge Weisheit stammt von Sven Regener (Musiker, Schriftsteller), und zeigt einmal mehr die Tücken des Lebens auf. Interessant ist die Verbindung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, die ich auch gleich nutzen will, um auf das Kernthema dieses Beitrags hinzuwirken. Die Bahn denkt aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer eine Monatskarte hat, sollte besser nicht am Monatsanfang sterben&#8221; &#8211; diese durchaus kluge Weisheit stammt von Sven Regener (Musiker, Schriftsteller), und zeigt einmal mehr die Tücken des Lebens auf. Interessant ist die Verbindung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, die ich auch gleich nutzen will, um auf das Kernthema dieses Beitrags hinzuwirken.<span id="more-224"></span></p>
<p>Die Bahn denkt aktuell darüber nach, ein Alkoholverbot in Zügen, wenigstens auf den Kurzstrecken, einzuführen. Dass ein solches Verbot sinnvoll und richtig ist, ist unbestreitbar. Zu viele Beispiele gibt es leider, in denen Alkohol zu Gewalt und Vandalismus führte. Ein Schutz also für die Fahrgäste, die täglich die Bahn nutzen um zu Arbeit zu gelangen. Ein Schutz auch für das Kontrollpersonal und die Zugbegleiter, die immer mehr an Respekt einbüßen und daher immer gefährdeter sind.</p>
<p>Interessant ist der Einwand der von den Gegnern eines solches Verbots in Reihen der Bahn vorgetragen wird. Da heißt es nämlich, dass die alkoholisierten Personen bei einem Verbot vermehrt auf den Individualverkehr, also das eigene Vehikel, umsteigen würden und somit völlig angetrunken durch die Städte rauschen. Und da die Bahn natürlich eine riesen Verantwortung hat, ist ein solches Verbot gar nicht drin.</p>
<p>Schon komisch, ich dachte immer, weil das Fahren unter Alkoholeinfluss im Individualverkehr verboten ist, würden die Leute auf die Bahn ausweichen. Menschen, die aus Angst erwischt zu werden, oder aus tatsächlicher Einsicht ob der Sinnhaftigkeit dieses Verbotes auf den Komfort und Unabhängigkeit verzichten, also die Bahn nutzen, sollen nun doch wieder ihren Pkw steuern? Wohl eher nicht. Und wieso denk die Bahn nicht mal über Ihre Verantwortung gegenüber all den vielen nüchternen Reisenden nach? Wieso sind die denn nun nicht mal mehr einen Gedanken wert? Weil die Nüchternen eben die Klugen und einsichtigen Bürger sind, weil sie ohnehin mit der Bahn fahren, aus rein praktischen Erwähgungen, und weil es auch bequem ist, Dinge eben unangesprochen zu lassen bzw. weiter in der &#8220;Mobil&#8221; zu blättern oder aber sein Brot zu verspeisen. Die Bahn weiß dass, und deswegen wird es wohl auch nicht zu diesem Verbot kommen. Ich hoffe jedoch, ich irre mich, wie schon so manches mal&#8230;</p>
<p><em>(Artikelbild: stuttgarter-nachrichten.de)</em></p>
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		<title>Arbeitsmarkt entspannt sich</title>
		<link>http://siggiziege.de/cm/2009/westerwelle-schafft-die-ersten-neuen-jobs/</link>
		<comments>http://siggiziege.de/cm/2009/westerwelle-schafft-die-ersten-neuen-jobs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 22:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Siggiziege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Quickie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsämter und -agenturen können aufatmen, Guido persönlich sorgt für neue Jobs. War es bisher üblich, dass Politiker sich zusätzlich zu ihrer Muttersprache auch noch auf Englisch verständigen konnten, so bringt Guido Westerwelle nun wieder Hoffnung für die vielen arbeitssuchenden Englisch-Dolmetscher. Diese können sich demnächst auf rege Jobangebote, insbesondere im Auswärtigen Amt freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitsämter und -agenturen können aufatmen, Guido persönlich sorgt für neue Jobs.</p>
<p>War es bisher üblich, dass Politiker sich zusätzlich zu ihrer Muttersprache auch noch auf Englisch verständigen konnten, so bringt Guido Westerwelle nun wieder Hoffnung für die vielen arbeitssuchenden Englisch-Dolmetscher. Diese können sich demnächst auf rege Jobangebote, insbesondere im Auswärtigen Amt freuen.</p>
]]></content:encoded>
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